Ernährungsberatung bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten


Worauf muss geachtet werden?
Ernährungsberatung Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Sorbit, Fruktose, Laktose, Histamin, Gluten, Gunzenhausen

In den letzten 30 Jahren sind Unverträglichkeiten gegen bestimmte Bestandteile in Lebensmitteln (auch Intoleranzen genannt) stark angestiegen. So vertragen immer weniger Menschen Fruktose, Sorbit, Histamin, Gluten oder Weizen. Der Milchzucker Laktose wird häufig auch nicht vertragen und nimmt unter den Unverträglichkeiten eine Sonderstellung ein. Denn ca. 75% der gesamten Weltbevölkerung vertragen keine Laktose. Treten Beschwerden nach dem Essen und Trinken auf, sollte eine professionelle Ernährungsberatung in Anspruch genommen werden.

Auch wenn die Ursachen von Nahrungsmittelunverträglichkeiten oftmals unklar sind, ist es äußerst wichtig eine kompetente Diagnose durch einen Arzt zu bekommen und eine Ernährungsberatung durch eine qualifizierte Ernährungsfachkraft in Anspruch zu nehmen, damit der Speiseplan individuell zusammengestellt werden kann. Dabei sollten alle Nährstoffe abgedeckt werden und natürlich der Genuss nicht zu kurz kommen! 😉

Wie läuft eine Ernährungsberatung bei einer Unverträglichkeit eigentlich ab?

  1. Ausführliches Anamnesegespräch:

Eine intensive Anamnese ist äußerst wichtig, wenn es um Unverträglichkeiten (Intoleranzen) geht. Im Gespräch werden Symptome erfasst, gezielte Fragen gestellt und ärztliche Befunde gesichtet. Das Gespräch dauert in der Regel 60 Minuten.

Es werden individuelle Fragen abgeklärt und besprochen, wie ein Ernährungs- und Symptomtagebuch geführt wird.

Empfehlenswert ist es, für 1-2 Wochen eine sogenannte Karenzphase einzuhalten. In dieser Phase geht es darum, alle Lebensmittel aus dem Speiseplan zu streichen, die Probleme verursachen können. Danach sollte eine deutliche Besserung der Beschwerden eintreten.

2. Analyse des Ernährungs- und Symptomprotokolls:

Gemeinsam wird das Ernährungs- und Symptomtagebuch besprochen und mit Empfehlungen zur Lebensmittelauswahl bzw. Zubereitungsart ergänzt.

Die sogenannte Testphase wird vorbereitet und besprochen. In dieser Phase werden „verdächtige“ Lebensmittel getestet, die Beschwerden verursachen können. Dabei wird ermittelt, welche Menge dieser Lebensmittel man individuell verträgt.

3. Kostaufbau und Ernährungstherapie:

Es wird besprochen, wie individuell unverträgliche Lebensmittel ersetzt werden können, worauf beim Einkauf zu achten ist und welche Rolle die Zubereitungsart spielt. Gleichzeitig wird darauf geachtet, dass notwendige Nährstoffe abgedeckt werden.

Lebensmittel sollten nicht präventiv gemieden werden!

Es ist äußerst wichtig, bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit eine Ernährungsberatung in Anspruch zu nehmen. Werden die unverträglichen Lebensmittel komplett gemieden, reagiert der Körper entsprechend darauf und baut die notwendigen Enzym- und Transportsysteme vollständig ab. Das führt dazu, dass sich das Krankheitsbild weiter verschlechern kann und die Lebensmittelauswahl stark eingeschränkt wird.

Mit einer professionellen Ernährungsberatung- und Therapie können Beschwerden gelindert und der Speiseplan abwechslungsreicher gestaltet werden.

Die Ernährungsberatung kann in Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg, Ansbach, Schwabach, Roth und Umgebung in Anspruch genommen werden.

 

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