Vegane Ernährung – „10 Tipps für eine gelungene Umstellung!“


Vegan ernähren & alle Nährstoffe bekommen
Apfel

Die vegane Ernährung liegt voll im Trend, immer mehr Menschen steigen um und möchten rein pflanzlich essen. Die Gründe dafür sind vielfältig; so möchten einige Menschen etwas für ihre Gesundheit tun oder andere eine Stimme gegen Umweltzerstörung und Intensivtierhaltung setzen. Egal aus welcher Motivation du dich nun vegan ernähren möchtest, solltest du darauf achten deine Ernährung vollwertig und ausgewogen zu gestalten, damit du gesundheitlich zu 100% davon profitieren kannst!

Denn richtig umgesetzt, kann dich die vegane Ernährung vor Übergewicht, Herzkrankheiten, Gicht & Rheuma, Diabetes Typ 2, Krebs und weiteren Beschwerden schützen.

Achte daher auf deine Lebensmittelauswahl: Pommes, Chips und Vodka sind zwar auch vegan, werden dir gesundheitlich aber keinen Vorteil verschaffen. 😉

Hier meine 10 Tipps wie du erfolgreich auf die vegane Ernährung umsteigen kannst:

#1: Finger weg von Junkfood:

Mittlerweile gibt es sämtliche Wurstvarianten, Burger, Käsesorten, Mehlspeisen und Süßigkeiten auch in veganer Ausführung. Allerdings sind diese Produkte hoch verarbeitet und enthalten oftmals sehr viel Zucker, Fett, Salz und Geschmacksverstärker. Diese Produkte machen dich nicht gesündern, sondern eher schlapp und müde. Vegane Ernährung kommt auch ohne Analogkäse & Co. aus! 🙂

#2: Lerne anders zu kochen:

Das Internet und die Buchläden sind voll mit tollen veganen Kochbüchern und Rezepten. Probiere neue Lebensmittel und Alternativen aus. Einige traditionelle Rezepte lassen sich nur schwer vegan nachkochen, so dass sie noch gesund sind. Probiere Neues aus und du wirst sehen, dass du viele weitere spannende Lebensmittel und Geschmacksrichtungen kennen lernst, von denen du vorher gar nichts gewusst hast!

#3: Plane deine Mahlzeiten:

Unterwegs, auf der Arbeit oder in der Mensa ist es nicht immer einfach gutes, veganes Essen zu bekommen. Überlege dir daher am Vortag welche Verpflegung du benötigst und richte sie dir her.

#4: Setze kleine Schritte:

Eine Ernährungsumstellung braucht Zeit. Es gibt viele neue Rezepte zum Ausprobieren, neue Geschmacksrichtungen zu entdecken und neue Einkaufsmöglichkeiten. Überlege dir vor der Umstellung, was dir wichtig ist und welche Zwischenziele du benötigst. Wenn es dir z.B. schwer fällt auf Käse zu verzichten, dann spar dir diesen schwierigeren Schritt zum Schluss auf. Fange mit Dingen an, die dir leicht fallen. Lass dich auf keinen Fall unter Druck setzen von Menschen, die meinen du bist zu langsam in der Umstellung.

#5: Versuche nicht perfekt zu sein:

Perfektionismus kann sehr anstrengend und letztenendes frustrierend sein. Wenn du dir zu hohe Ziele steckst, die in Wahrheit nicht zu erreichen sind, wirst du die vegane Ernährung wahrscheinlich irgendwann wieder aufgeben und das wäre sehr schade! Stell dir selber die Frage, ob du beim Restaurantbesuch unbedingt wissen musst, ob der Wein oder der Essig mit Gelatine geklärt wurde oder ob dir das ständige Nachfragen zu anstrengend ist?

#6: Iss frisch und naturbelassen:

Eine vollwertige, ausgewogene, vegane Ernährung besteht zum größten Teil aus Vollkornprodukten, Obst, Gemüse, Nüssen, Hülsenfrüchten und nativen Ölen. Wenn möglich, in Bio-Qualität sowie regional und saisonal. Auf die Art ist deine Versorgung mit Nährstoffen ziemlich gut abgesichert.

#7: Nimm auf jeden Fall Vitamin B12 ein:

Vitamin B12 ist das einzige Vitamin, das in pflanzlichen Lebensmitteln gar nicht oder nur unzureichend vorkommt. Es gibt Theorien, die davon ausgehen, dass Vitamin B12 in fermentierten Produkten wie Sauerkraut enthalten ist oder in ungewaschenem Obst und Gemüse oder in Algen. Die Studienlage dazu ist aber sehr, sehr dünn und sehr widersprüchlich. Gehe daher auf Nummer sicher und nimm ein Supplement ein. Kontrolliere zudem 1x im Jahr deinen Vitamin B12 Gehalt im Blut. Ein Vitamin B12-Mangel kann nämlich gravierende Folgen haben!

#8: Sei kein Missionar:

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man gerade am Anfang sehr überzeugt ist von der eigenen Entscheidung sich vegan zu ernähren und diese „frohe Botschaft“ jedem mitteilen möchte. Allerdings wird das meistens vom Umfeld nicht so gut aufgenommen. Viele Menschen fühlen sich dadurch belästigt, an den „Pranger“ gestellt und fühlen sich kritisiert. Das führt zu unnötigen Konflikten und das muss nicht sein. Lebe stattdessen deinen veganen Lebensstil vor und informiere Menschen sachlich darüber, wenn sie bereit dafür sind. Ich konnte damit schon einige Menschen begeistern. 😉

#9: Informiere dich richtig über vegane Ernährung:

Im Internet kursiert viel Information zu veganer Ernährung. Vieles davon ist hilfreich, vieles aber auch nicht. Immer wieder stoße ich auf unseriöse Artikel oder Videos, in denen falsche Informationen weitergegeben werden. Sei daher kritisch und nimm nichts für bare Münze! Informiere dich bei offiziellen Ernährungsgesellschaften oder veganen Verbänden. Natürlich kannst du auch eine Ernährungsberatung bei mir in Anspruch nehmen. Ich beantworte alle deine Fragen nach aktuellem Stand der Wissenschaft und helfe dir bei deinem ganz persönlichen Anliegen.

#10: Hab Freude an der veganen Ernährung:

Iss die Speisen und Lebensmittel, die dir schmecken und koche die Rezepte, die dir gut gelingen. Versuche das Positive zu sehen und fokussiere dich nicht zu sehr auf Tierleid und Umweltzerstörung – das frisst nur deine Laune und deine Nerven. Überrasche stattdessen mal deine Freunde mit einem leckeren Gericht, von dem sie gar nicht ahnen würden, dass es vegan ist. 😉

Wenn du noch weitere Fragen hast oder persönliche Unterstützung bei der Umstellung auf eine vegane Ernährung brauchst, dann nimm doch Kontakt mit mir auf!

Alles Liebe,

Edith

P.S.: Gerne kannst du auch meiner Facebook-Gruppe beitreten. Dort veröffentliche ich regelmäßig Tipps zur veganen Ernährung und du kannst dich mit Gleichgesinnten austauschen. 😉

 

 

Ernährungsberaterin DGE
Ernährungsberatung und Abnehmkurse für die betriebliche Gesundheitsförderung
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